Reisetagebuch



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Das Wochenende war sehr lustig. Den Freitag bin ich erstmal langsam angefangen und hab mich mit nem Buch in die Sonne gelegt, bis Katie von der Arbeit kam. Dann haben wir Jackie abgeholt und sind einkaufen gegangen. Dann haben wir Tacco Salat gemacht und haben Wein getrunken. Gegen 21:30 sind wir dann zu einer Hausparty gegangen. Dort waren ziemlich viele Spinner. Ziemlich prollig und eigentlich nur am Scheiße quatschen. Ich hab mich dann mit Jackie zusammengetan, die die Leute auch etwas komisch fand und wir haben uns über die total besoffen Leute lustig gemacht. Ausserdem hatte einer der Hausherren in einer Hip Hop Crew und er hat mir ihren Kram gezeigt und su päter haben die auch gerappt. Das war ziemlich cool. Gegen 5 sind wir dann im Vollsuff mit nem Taxi heimgekommen und haben den Rest der Taccos verdrückt. Mal abgesehen von Katie, mir und Jackie haben noch drei andere bei Katie übernachtet. Ich war echt froh, dass ich in einem Bett schlafen konnte.

Irgentwann gegen 12 bin ich dann aus einem unruhigen Schlaf erwacht und wir sind Downtown gefahren um noch einige der Leute zu treffen, die wir auf der Party getroffen haben. Danach sind wir wieder heim und haben den Rest des Tages vor der Glotzte verbracht, weil wir einfach zu fertig waren. Katie hat Sandwiches gemacht und wir haben schön gegammelt. Gegen 21 Uhr sind wir dann wieder in die Stadt um das Feuerwerk zu sehen. Diesmal war China dran und die müssen ja wissen, wie das mit dem Schwarzpulver läuft. Es war auf jeden Fall besser als Italien. Danach sind wir noch kurz in Doolins, haben aber nicht lange durchgehalten.

Gestern sind wir dann einkaufen (ist hier an einem Sonntag kein Problem). Ich hab mir sagen lassen, dass es die zweit größte Einkaufspassage in der Provinz sein soll. Das Ding war in jedem Fall riesig und ich zweifle nicht daran, dass wir wärend unserem Aufenthalt dort lange nicht alle Läden gesehen haben. Danach sind wir zu Katies Vater (bzw. seiner Freundin) gefahren. Sie lebt in Langley mit ihrem 30 jährigen Sohn. Also ich hoffe, dass ich dem Alter schon ausgezogen bin und nicht mit Baseball Handschuh durch die Wohnung renne. Katies Papa ist allerdings total lustig. Er versucht einen zwar ständig auf die Schippe zu nehmen, dafür ist er ein echt guter Grillmeister. Nach dem ich mich am Grill, am Salat und am Mais satt gefressen hatte sind wir dann ins Casino gegangen. Dort hab ich mich an Baccera versucht (das Spiel, was häufig in alten James Bond Filmen im Casiono gespielt wird) und hab innerhalb von ein paar Minuten 20 Dollar verloren. Super Idee das mit dem Casiono. Bei dem Spiel geht es eigentlich nur darum, ob man auf Banker oder Player setzt (50:50 Chance), dann werden jeweils Karten für die beiden gezogen und wer näher an neun ist hat gewonnen. Bei Bedarf werden noch weitere Karten gezogen. Das Casiono ansich war nen Schuppen und es gab keine Kleiderordnung. Nach dem Casino sind wir dann Richtung Heimat gefahren und Katie ist schlafen gegangen, wärend ich noch geglotzt habe.

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Sodalat, es war eine interesante Woche bis jetzt. Ich war so viel unterwegs, das ich nichtmal Zeit hatte zu schreiben. Hier eine Zusammenfassung der Erlebnisse.

Montag war ich in Yaletown. Das ist eine Wohngegend in Downtown mit ausschließlich Hochhäusern. Ich denke es ist mit die teuereste Gegend in Vancouver. Es ist wirklich schön da, weil es überall Parks und Springbrunnen zwischen den Häusern gibt. Gegen 5 habe ich dann Katie bei der Arbeit abgeholt und wir sind ins Harbor Center gegangen, dort in den Aufzug und auf die oberste Ebene. Von dort aus kann man über ganz Vancouver schauen und sogar einen Berg in der Nähe von Washington sehen. Ausserdem begreift man erst dort oben wie groß die ganze Stadt ansich ist. Es war eine unglaubliche Aussicht über die ganzen Stadtteile und das Umland.

Danach sind wir einkaufen gegangen, haben gegessen und wir sind nochmal ins Harbor Center, um die City bei Nacht zu sehen.

Dienstag Abend waren wir in einem Club, der Wild Coyote hieß. Wir hatten die Tickets von einem Mädchen der Softball Mannschaft gekauft, da der Eintritt einem guten Zweck gespendet wurden. Bevor wir zu dem Club gefahren sind, haben wir Jackie (eine Freundin von Katie abgeholt). Es war kaum zu glauben, wie voll das Ding an einem Diestag Abend war. Jedenfalls hatte ich einen riesen Spaß mit all der Softball Leuten und wir sind erst gegen 2 nach Hause gefahren.

Am nächsten Morgen bin ich dann mit Jackie in das Hotel gegangen, in dem Cara arbeitet und wir haben in unglaublich gutes Frühstück abgesarnt. Danach hab ich Jackie zur Arbeit gebracht und hab mich in den nächst besten Park gelegt. Gegen 1 haben ich mich dann mit Aaron getroffen und wir sind zusammen mit James nach Richmond gefahren. Dort wurde ich erst etwas rumgeführt und dann snd wir Fussball spielen gegangen. Abends sind wir dann wieder nach Downtown gefahren und haben uns ein Feuerwerk angesehn. In Vancouver ist zur Zeit das “Festival of Lights”. Es sind vier Nationen, die an verschiedenen Abenden ein Feuerwerkswettbewerb machen. Ich muss ehrlich sagen, das ich noch nie so ein großartiges Feuerwerk gesehen habe (allerdings habe ich mir sagen lassen, dass das in Disnayland Los Angels noch besser sein soll). Genauso wie am Ende des Bad Homburger Sommer ist das Feuerwerk mit Musik unterlegt, aber ist geht ungefähr eine halbe Stunde und ist um einiges beeindruckender. Danach bin ich mit einigen Leuten in eine Bar gegangen und dann mit Aaron wieder nach Richmond. Dort hab ich dann auch gepennt…

Heute waren wir dann in Stanley Park, einem riesigen Naturpark. Dort gibt es unheimlich große Bäume und Totem Pfähle. Allerdings habe ich leider keine Tiere sehen könen. Dort soll es jede Menge Stinktiere, Racoons und andere Tiere geben, die es in Deutschland nicht gibt. Dann sind wir auf eine Art Golfplatz gegangen. Er ist lang nicht so groß, wie ein richtiger Golfplatz, aber man muss richtig abschlagen und putten. Danke Martins Unterrichtsstunden war ich auch ziemlich gut. Das putton muss ich allerdings noch ein bisschen üben. Es hat trotzdem riesen Spaß gemacht, weil Aaron die ganze Zeit in die Pampa geschossen hat und dann von den beschissensten Plätzen aufs Grün geschlagen hat. Zu guter Letzt war ich dann heute noch in Fluch der Karibik 2. Ein sehr lustiger Film mit sehr guter Computeranimation. Nur das Ende kam für mich sehr unerwartet. Ausserdem war es im Kino scheiße kalt, wegen der Klimaanlage.

Naja jetzt bin ich erstmal froh wieder in meinem Übergangs-Zuhause zu sein. Mal sehen, wie dieses Wochenende wird…


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Hi Leute. Viel ist passiert die letzten zwei Tage. Ich hoffe, das ich überhaupt noch alles zusammen bekomme.

Nachdem wir Samstag vormittag erstmal mal einkaufen waren, sind wir mit Katies Auto zum AirCare Test gefahren. Das ist so wie ich das verstanden habe so etwas wie die Abgasuntersuchung bei uns. Nun ist Katies Auto nicht gerade das jüngste (ca. 110 000 km) und ausserdem fehlt der Auspuff. Da gelaube ich niemand in ganz Vancouver so ein Auto hat, das so schrottig und zu gleich so stylish ist, waren wir eine kleine Atraktion beim AirCare Center. Auf Katies Heckscheibe steht “Accelerator”, die Karre kommt aber kaum über die 70 km/h. Naja den Test hat das Auto auch nicht bestanden…

Dann waren wir kurz was futtern und dann hat mich Katie zu Matt und Tessa gebracht, da sie auf einen Junggesellinnen Abschied irgentwo in der Pampa gefahren ist. Ich bin dann mit Matt & Matt zum Strand (English Bay) gegangen, der bei denen um die Ecke ist. Dort haben wir ein paar Bier gehabt und Haggiesack gespielt. In Kanada ist das trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit verboten, daher hatten die Mad Matts ein paar Socken dabei, in welche wir dann die Bierdosen gesteckt haben. Das sah vielleicht lustig aus, wenn man sich ne Socke vors Gesicht gahalten hat, um nen Schluck aus der Dose zu nehmen. Irgantwann sind am Strand dann die “Ninjas on vacation” aufgetaucht. Das sind ein paar Kampfsportler gewesen sein, die ein bisschen am Strand trainiert haben. Die haben eine Mischung aus Kung-Fu und Breakdance gemacht. Nein Capoeira war es nicht, aber Tekken war es schon sehr ähnlich. Jedenfalls haben die Backflips und Saltos über den ganzen Strand gemacht. Sehr beeindruckend.

Später sind wir dann in eine Bar gegangen, die “Jupiter Café” hieß. Auf dem Weg dort hin, haben wir gesehen, wie an einer Kreuzung ein Fahrer plötzlich und ohne einen ersichtlichen Grund ne Vollbremsung gemacht, sein Auto zurückgesetzte hat, ausstieg, zu dem Auto ging, dass ihm gerade die Vorfahrt gegeben hatte und mit seiner bloßen Faust die Seitenscheibe dieses Autos einschlug…total verrückt.
In der Bar angekommen tranken wir erstmal einen auf den Schock. Die Bar ansich war sehr cool. Sie war in drei Teile aufgeteilt, die alle etwas unterschiedlich von einander waren und einen Balkon. In dem Teil, in dem die Bar war, gab es eine riesige Leinwand, auf der Samurai Jack lief. Wir haben uns allerdings die meiste Zeit auf dem Balkom aufgehalten. Matt fragte mich dann irgentwann, warum ich nichts mehr trinken würde, ob es mir irgentwie schlecht ginge. Daraufhin sagte ich, dass ich den Rest meines Geldes fürs Taxi nach Hause aufheben müsse. Eine Minute später stand ich an der Bar und hab erstmal nen JackieCoke bestellt, weil Matt mir angeboten hatte bei ihm zu pennen und ich die Einladung dankend annahm. Sehr nett von ihm, dafür, dass er mich gerade am Vorabend kennengelernt hatte und ich ein verrückter Deutscher bin.

Gegen 2 wurde wir etwas unsanft aus der Bar gebeten, weil einerseits Schluss war, auf der anderen Seite sich Mike total daneben benahm. Das war aber nicht so schlimm, weil wir eh gehen wollten, um was zu essen aufzutreiben. Gegen 2:30 waren wir dann bei einem Hotdog Stand und verputzten jeder einen Beeftubed.

Ich weiß nicht mehr wirklich, wann wir bei Matt ankamen, aber es muss ein Fussweg, von etwa einer Stunde gewesen sein. Dort bezog ich dann meine Couch für die Nacht und hab bis 8 geschlafen. Da es so heiß im Wohnzimmer wurde, konnte ich danach auch nicht mehr einschlafen. Naja egal, Matt ging es da ähnlich, also sind wir frühstücken gegangen. Schön Rührei, Speck und Country Potatoes.

Am frühen Nachmittag sind wir dann zu einem anderen Strand gefahren, der etwa 1 Stunde von English Bay entfernt ist. Dort war es richtig geil. Das Wasser war zwar nicht gerade das sauberste, aber die Aussicht war der Hammer. Wir hatten einen riesen Ghettoblaster und eine Kühlbox mit kalten Getränken mit und haben Volleyball, Haggiesack und Frisbie gespielt. Gegen sieben sind wir dann wieder Richtung Heimat. Dort haben wir dann Pizza geholt und uns wieder zum English Bay gesetzt. Irgentwann später ist dann noch Aaron aufgetaucht, der gerade von seinem Roadtrip nach Californien zurück gekommen war und wir haben noch bis etwa Mitternacht gequatscht. Dann sind Katie und ich nach Haus gefahren und bald schlafen gegangen.

Ja das alles und noch viel mehr ist dieses Wochenende passiert. Ich freu mich schon tierisch auf das nächste.


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Gestern war ich auf Grandville Island, einer Miniinsel zwischen Süd-Vancouver und Downtown. Dort sind sehr viele Künstler und ein Jachthafen. Ausserdem hat man eine perfekte Aussicht über Downtown. Wenn ich die Wahl und das Geld hätte, dann würde ich mir dort ein Haus kaufen, direkt am Wasser. Ich muss mich dringend um die Photos kümmern, damit ihr einen Eindruck bekommt. Nach Grandville Island war ich in der Innenstadt und hab mich mit meinem Sandwich in den Robsonsquare gesetzt. Dort gab es zum Glück ein paar schattige Plätzchen. Nachdem ich gegessen hatte kamen die Gameboy Guys und haben mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte ne Runde Nintendo DS zu spielen. Das war echt lustig. Danach hab ich Katie von der Arbeit abgeholt und ihre Mom hat uns nach Hause gebracht. Dort haben wir nur Katies Baseballzeug geholt und sind sofort zum Sportplatz weiter.

Das Baseball war echt cool. Katie spielt in einer, naja ich nenne es mal Spaßliga. Die Teams sind gemischt (4 Frauen, 6 Männer) und zwischen 18 und 60. Ich hatte das Gefühl, das es eigentlich mehr ums Bier trinken ging, als ums spielen. Katies Team hatte eine Kühlbox dabei, die voll mit Bier war und eins kostete nur 2 Dollar, was wirklich sau billig ist. Ich hab immernoch nicht richtig kapiert, wie Baseball wirklich funktionert, aber kurz vor dem Ende wusste ich wenigstens, das Katies Team vorne lag…immer hin.

Nach dem Baseball sind wir kurz nach Hause und dann Downtown. Dort war die Hölle los. Vor jeder Bar standen die Leute in Schlangen, unglaublich. Wir sind dann in eine Bar gegangen, die Doolins hieß. Die Barkeeper dort waren so verfickt schnell, das man nicht mal fertig mit bestellen war, da standen die Drinks schon auf dem Tisch. Wir saßen an der Bar und nach 5 Minuten waren wir schon in die ersten Gespräche mit wildfremden Leuten verwickelt. Es war so geil, weil die beiden Kerle scharf auf Katie waren und sie und ich deshalb alles ausgegeben bekamen. Später haben wir zufällig Matt & Matt und Tessa getroffen (Oli ich glaube dir sagen die Namen was) und hatten einen riesen Spaß mit ihnen. Die Bar hat gegen 3 zugemacht, was für Vancouver spät ist. Dafür war es kein Problem im Vollsuff noch etwas zu essen zu bekommen. Katie und ich haben also vier große Stücke Pizza geholt und sind mit dem Taxi heim gefahren. Dort haben wir uns nur noch auf den Boden fallen lassen haben die Pizza verdrückt und uns gegenseitig ausgelacht. Ich bin dann irgentwann auf der Couch eingeschlafen und gegen 10 ins Bett gegangen.


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Ich hatte einen tollen Tag heute. Erstmal hab ich schön ausgeschlafen, was ja fast Voraussetzung für einen guten Tag ist, hab gefrühstückt und bin dann am frühen Nachmittag wieder Downtown gegangen. Ich war nochmal im Canada Place. Ein großartiges Gebäube, ich sags euch. Ich hoffe ich schaff es morgen Bilder online zu stellen.

Eigentlich wollte ich nach Canada Place in den alten Teil von Chinatown gehen, aber ich hab mich schwer verlaufen, also fiel das ganze aus, weil ich Katie um 5 bei ihrer Firma treffen wollte. Wir sind mit einer Freundin von ihr (sie heißt Champane - ja das ist ein Name) in eine Bar gegangen, die Yagger hieß. Dort hingen überall Jägermeister Sachen rum. Es gab wirklich gutes Essen und ich hatte dort die besten Pommes in meinem Leben, also war es deswegen schon sehr gut dort hin zu gehen.

Wir sind gegen 8:30 nach Hause gekommen und sind dann mit Michael Billard spielen gegangen. Cara ist später auch aufgetaucht. Es hat richtig Spaß gemacht. Allerdings muss ich sagen, dass das Bier hier wirklich nicht mit dem Bier aus Deutschland zu vergleichen ist. Allein, dass man es in einem Pitsher serviert bekommt ist schon irgentwie komisch. Was allerdings ziemlich cool ist, ist dass sie einem Gläser aus der Gefriertruhen dazu geben. So bleibt das Bier länger kalt.

Morgen werde ich mit Katie zu einem Softball Spiel gehen. Softball ist eigentlich das gleiche wie Basebal, nur dasss man einen größeren Ball hat.

Wie gesagt, ich hoffe das ich es morgen schaffe mehr Bilder online zu stellen.


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Ich hab bis jetzt den ganzen Tag in Downtown verbracht und surfe gerade an einem grünen Fleckchen in der Robson Street per Wireless LAN über irgenteinen armen Irren, der sein Netzwerk nicht verschlüsselt hat. Selber Schuld.

Da Katie arbeiten muss bin ich allein in die Stadt gefahren. Nachdem der Bussfahrer mir ersteinmal erklären musste, wie ich meine tollen Buspässe benutzte ging auch alles ganz einfach. Ich bin irgentwo an der Robsin Street ausgestiegen und einfach in irgenteine Richtung gelaufen. Ich weiß schon gar nicht mehr wo ich überall war, aber die Stadt ist einfach soooo geil, da ist eigentlich egal wo man gerade ist. Auf jeden Fall war ich beim “Canada Place”. Das ist ein großen Konferenzgebäude am Hafen. Von dort aus hat man eine fette Aussicht über die anderen Teile von Vancouver. Ich weiß zwar nicht welche, aber das macht nix.

Dann war ich in Gastown, die “Altstadt” von Vacouver. So richtig alt sind die Häuser hier zwar nicht, aber wir in Deutschland sind da auch sehr verwöhnt. Dort war es cool. Überall Geschenke Shops mit Marterpfälen, Elchkuscheltieren und Raingerfiguren.

Chinatown war ober hammermäßig. Am Anfang hab ich gar nicht gemerkt, dass ich es gefunden habe. Aber dann hab ich gemerkt, dass auf allen Schilder auch chinesische Zeichen waren. Dort war ich in einem Garten, der traditionell chinesisch ist. Wunderschön. Mitten in der Stadt so ein Ding war echt erholsam.

Irgentwann zwischendurch hab ich nen deutschen Penner getroffen. Er wohl mein Deutschlandschweisband gesehen und mich auf Deutsch angequatscht ob ich nicht 2 Bugs für ihn hätte. Als ich nicht so richtig wollte hat er mir alles möglich über erzählt. Das er in Dresden geboren ist und schon elf Jahre in Kanada lebt.

Ja und jetzt bin ich wie gesagt wieder in der Robson Street in einem kleinen abgeschlossenen grünen Fleck. Ich hoffe ich schaffe es nachher Zeit die Bilder von der Digicam zu holen und online zu stellen.

Vielen Dank für eure bisherigen Besuche und die Kommentare. Schön weiter so…


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So da bin ich nun. Hier ist es gerade 9 Uhr morgens, waehrend es in Deutschland gerade 6 Uhr abends ist. Das mit der Umstellung auf die neue Zeit hat ganz gut geklappt, mal sehen wie es den Tag ueber so laeuft. Ich werde jetzt erstmal fruehstueken gehen und dann Downtown. Mal sehen was es dort alles gibt.

Ansonsten war der Flug und die Ankunft gestern okay. Mal abgesehen von der Stunde Verspaetung die Das Flugzeug von London nach Vancouver hatte ist alles gut gelaufen. Der Flughafen hier ist sehr interessant gestaltet. Sie haben einen Wasserfall und einen kuenstlichen Bach dort. Ueberall stehen Marterpfaehle und indianische Schnitzerreien herum.

Nachdem Katie und ich kurz um ihren Block gelaufen sind und eingekauft haben, hab ich Cara ihre Mitbewohnerin kennen gelernt und haben zusammen gegessen und gequasselt. Das mit dem Englischen laeuft eigentlich ganz gut, aber ich glaube ich will nicht wissen, wie es sich fuer mich anhoeren wuerde, wenn ich mich als Besuch haette.

So weit so gut…


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Also hier die letzten Tage im Schnelldurchlauf:

Mittwoch gings mir nicht besonders. Hatte mir irgentwo eine Erkältung eingefangen. Deshalb war ich nur ein paar Stunden Downtown und hab die Hall of Fame im BC Place Stadion besucht. Leider konnte man nicht ins Stadion selber gehen. Die einzige Möglichkeit war das ganze durch eine Glasscheibe zu betrachten.
Abends waren wir dann bei Katies Dad zum Spagetti essen. Er wohnt in New West, was etwa zwanzig Minuten mit dem Auto entfernt ist. Wir hatten alle riesen Spaß während dem Essen, weil Katies Dad einer der lustigsten Menschen überhaupt ist. Danch haben wir noch ein paar Gesellschaftsspiele gespielt und sind dann gegen Mitternacht heim gefahren.

Donnerstag war ich dann in Whistler. Es war großartig dort, auch wenn es fast den ganzen Tag geregnet hat. Eigentlich ist die ganze Stadt von hohen Bergen umgeben. Naja das war sie am Donnerstag auch, aber ich hab nichts davon gesehen, weil die Berg im Nebel verschwunden waren. Egal. Ich bin als erstes ein bisschen in der “Innenstadt” herumgelaufen und dann Richtung Lost Lake. Um diesen See ist ein riesen Naturpark mit super vielen Wanderwegen. Es gab easy, hiking, hard hiking und natural trails durch den Park. Ich wollte natürlich so nah wie möglich an den See heran und hab den natural trail durch Büsche und Unterholz genommen. Ich hab leider bis auf Nacktschnecken und jede Menge Minifrösche keine Tiere gesehen, aber es hat trotzdem Spaß geht.
Als ich vom See zurück kam bin ich erstmal ins Warme gegangen, weil ich total durchnäßt war und Hunger hatte. Also hab ich mir ein großes Sandwitch gegönnt und meinen Pulli und meine Jacke zum Trocknen aufgehängt. Nach dem Essen waren sie aber immernoch klitsche klatsche nass und ich beschloss einfach nen neuen Pulli zu kaufen, um mir nicht den Arsch ab zu frieren.
Danach hab ich den Mountainbiker beobachtet, wie sie steile Pisten mit Sprüngen über Hindernisse und Abhänge meisterten. Selbst bei dem Sauwetter war unheimlich viel los dort und sie haben eine tolle Show geboten. Ich hab die Photos noch nicht gesehen, aber ich hoffe es sind ein paar gute dabei.
Als dann gegen fünf die Sicht etwas besser wurde, beschloss ich mit der Gondel auf einen Berg zu fahren um die Aussicht zu genießen. Aber die Gondel wollte nicht. Sie hatte nämlich schon geschlossen. Super. Naja bin ich halt ein ganzes Stück die Strecke der Gondel hochgelaufen. Ich bin zwar nicht mal bis zur Hälfte gekommen, aber die Aussicht von dort war gut.
Danach bin ich in ein Viertel mit ziemlich schicken Privat- und Ferienhütten gegangen und hab die Serpentinenwege runter ins Tal genommen. Joa und dann hab ich mich die restlich Zeit in der Stadt herumgetrieben und hab die Skateboardbahn besucht.
Gegen 21 Uhr ging dann mein Bus heim und ich war gegen 23:15 war ich dann wieder in Vancouver. Ein schöner Tagesausflug, aber ich wäre gerne ein paar Tage dort geblieben, um die Berge bei gutem Wetter zu sehen.

Freitag hab ich dann erstmal ausgeschlafen und mit Cara die Wohnung für Katies Geburtstag geschmückt. Gegen 17:30 kam Katie von der Arbeit und wir haben Kuchen gegessen und Geschenke ausgepackt. Danch ging es zum Softball und dann Downtown. Dort waren wir wieder im Doolins bis etwa 3. Danach sind wir zu sechst in Katies Bude und haben uns langsam aber sicher auf die Betten und die Couch verteilt.


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Also ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, das Wochenende war so ereignisreich und die meiste Zeit war ich nichtmal in Vancouver.

Freitag bin ich gegen 11 Richtung Downtown gefahren um Cara nach ihrer Schicht zu treffen. Wir sind zusammen ins Science World Museum gegangen. Dort kann man physikalische Kräfte, elekrtische Strömungen und jede Menge andere wissenschaftliche Phänomene auf spielerische Weise erkunden kann. Eigentlich ist das Ding eher für Kinder gedacht, aber jeder weiß, dass in jedem Mann ein Kind steckt. Folglich hatte ich ne Menge Spaß. Was mein Kinderherz am meisten gefreut hat, war die Lego Sonderausstellung zum Thema Ägypten. Sie haben so viele coole Räume und Schauplätze aus dem alten Ägypten nachgebaut, dass ich fast verrückt geworden wäre. Ausserdem war es sehr praktisch mit Cara dort hinzugehen, da sie als Angestellte in einem Hotel einen VIP Pass besitzt und wir keinen Eintritt zahlen mussten. Wir mussten uns nicht mal in die Schlange stellen um rein zu kommen, weil es einen extra Member-Eingang gibt. Im Museum kann man sowohl verschieden Arten der Stromerzeugung erforschen als auch Teste der eigenen Fittness durchführen. Ich fabe herrausgefunden, das ich etwa 1,20 in die Höhe springen kann und dass meine Reaktionszeit relativ gut ist. Allerdings lässt meine Kondition etwas zu wünschen übrig. Ausserdem gibt es ein Kino mit Lehrfilmen und ein 3D Kino. Wie gesagt ist es eigntlich eher für Kinder, aber ich hatte ne Menge mit Cara.

Danach sind wir noch ins Aquarium gefahren. Auf deutsch würde ich Fischzoo sagen, aber es gibt sicher ein besseres Wort dafür. Dort gab es ne Menge schöne und sehr viele komische Meeresbewohner. Der freie Eintritt und dass vorbei gehen an der Schlange waren die richtige Vorraussetzung für einen spaßigen Aufenthalt. Drinnen sind wir dann erst in den Bereich der Tropen gegangen und haben uns die Piranhas und ihre Kollegen angesehen. Von dort aus arbeiteten wir uns durch die verschiedenen Bereiche des Fischzoos. Das Ende war natürlich das Beste, denn draussen gab es Delphine, einen Seebär, Otter und Belugas. Der Seebär schien es richtig zu lieben, im Rampenlicht zu stehen. Er saß auf einem großen Stein in seinem Becken, posierte für die Kameras und hin und wieder gab er lustige Geraüsche von sich um die Aufmerksamkeit wieder auf sich zu ziehen. Allerdings mussten wir uns ein bisschen durch das Aquarium hetzten, da ich pünktlich um 17 Uhr bei Katies Büro sein musste.

Nachdem mich Cara also in Downtown abgesetzt hatte, wartete ich kurz auf Katie und zusammen nahmen wir den Bus zur Fähre, die uns nach Sechelt bringen sollte. Katie ist in Sechelt aufgewachsen und ihre Mutter und Geschwister leben noch dort. Die Fahrt mit der Fähre war überwältigend, denn ich konnte endlich einen Blick auf das Umland von Vancouver werfen, welches aus Bergen, Buchten und sehr viel Wald besteht. Ausserdem haben wir zwei Freunde von Scott (er lebt mit Katies Mom) auf der Fähre getroffen, die das selbe Ziel hatten wie wir. Bei Katies Mom gab es dann erstmal richtig dick Lasagne zu essen und danach wurde ich im Haus herrum geführt. Später haben Katie und ich in Scotts Pick Up eine Tour durch Sechelt gemacht und sind dann zu einer Hausparty gegangen. Dort haben wir auch übernachtet.

Am nächsten Tag sind wir dann gegen 12 Richtung Ausgangspunkt, haben geduscht und dann Emma (Katies Freundin) abgeholt. Später sind wir dann zu einem Grillfest gefahren. Dort waren etwa 50 Leute und es gab Sau vom Spieß, die etwa 6 Stunden über dem Grill geröstet wurde. Ausserdem gab es jede Menge Spiele an denen man teilnehmen konnte, wie zum Beispiel Horseshoe, bei dem man mit Hufeisen auf ein Ziel wirft. Dort haben wir auch Jackey (Katies Schwester) getroffen und sind nachdem wir uns vollgefressen hatten und das Horseshoe-Tunier fertig war zu ihr gefahren. Dort haben wir den restlichen Abend mit Emma, Matt (Katies Bruder) und seinem Freund Ryan verbracht.

Am Sonntag sind wir gegen Mittag wieder zu Katies Mom gefahren und haben uns Sandwiches gemacht. Den Rest des Tages haben wir auf der Terasse gechillt und gequasselt, um gegen 17 Uhr wieder die Fähre nach Vancouver zu nehmen.

Zu Hause angekommen haben wir dann entschieden mit Jackey auf den Richmond Nightmarket zu gehen, einem Markt für alle Möglichen asiatischen Sachen. Es gab alles von Gewürzen, über Kunstgegenstände, Schwerter, Spielzeug bis hin zu Klamotten für Hunde. Der Markt war unheimlich groß und wir haben es in zwei Stunden nicht geschafft alle Stände zu sehen. Gegen Mitternacht haben wir das billige Essen abgesarnt, denn da die Stände schließen wollten gab es bei fast jedem Stand etwas für nen Dollar. Ich hab mich für 5 Dollar an 5 verschiedenen Ständen statt gefressen. Danach haben wir uns auf dem Weg zu ein paar Freunden von Jackey aus Richmond gemacht und den Rest der Nacht dort verbracht bis wir gegen 4 nach Haus gefahren sind.

Am nächsten Tag war BC Day. Das ist einen Feiertag zu ehren der Provinz British Comubia, in welcher Vancouver liegt. An sich ist nichts besonderes an diesem Montag gewesen, ausser das die meisten Leute frei haben. Also wollten wir am nach Play Land fahren, doch als Katie mir ein paar Photos zeigen wollte bemerken wir, dass sich unter ihrem Bett jede Menge Wasser in den Teppich gesogen hatte. Dieses Wasser kam irgentwie durch Wand und Boden und hatte alles durchnässt, was sich unter dem Bett befand, unter anderem Photos und Bücher. So wurde aus Play Land erstmal nichts, denn wir mussten das Zimmer leer räumen und die Sachen zum trocknen rauslegen. Die Vermieterin hatte inzischen einen Teppichreinigungsmenschen angerufen, der gegen 8 kommen wollte. Also sind wir erstmal mongolisch Essen gegangen und dann Richtung Play Land. Play Land ist ein Freizeitpark mitten in der Stadt mit ein paar Achterbahnen und was halt sonst so in einem Freizeitpark gibt. Es war sehr lustig, aber es ist nicht mit dem Movie Park in Deutschland zu vergleichen. Gegen 8 waren wir wieder zu Hause, da ja der Teppich Typ kommen wollte. Als der dann wieder weg war haben wir eine riesen Pizza für 8 Dollar geholt und einen Film ausgeliehen.

Heute war ich dann mit Cara bei der Capolano Suspention Bridge. Das ist eine Art Naturpark mit einer 137m langen Brücke. Es war sehr cool dort, mal abgesehen davon, dass es als wir auf der Brücke waren angefangen hat zu regnen. Whatever. Danach sind wir persisch Essen gegangen und ich hab den Rest des Nachmittags zu Hause verbracht, da es regnete. Mal sehen was wir heute Abend machen.


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Mittwoch war den Tag über wieder in Downtown und hab einige Strassen abgeklappert, in denen ich noch nicht gewesen bin. Es gab nichts überragend neues, aber ich hab ein paar coole Läden gefunden. Am liebsten war mir der 1 Dollar Shop. Dort hab ich ne Menge Scheiß gekauft, den kein Mensch braucht. Dafür bin ich jetzt mit Kabeln und Umsteckern ausgestattet, die hier schön billig sind.
Abends bin ich dann mit Aaron und seiner Freundin zum Feuerwerk gegangen. Diesmal war die Tschechische Republik dran und sie haben bös gerockt. Meiner Meinung nach war es das beste bis jetzt. Vielleicht lag es auch daran, dass wir diesmal an einem komplett anderen Platz waren. Der Strand hieß Kid Beach und man könnte von dort aus die Skyline der Hochhäuser von English Bay sehen. Ausserdem habe ich diesmal auch das Boot gesehen von dem das Feuerwerk gestartet wird. Was auch sehr beeidruckend war: man konnte auf einigen Hochhäusern die Spiegelung der Feuerwerkskörper sehen. Danach sind wir noch zu McD. Es ist das erste Mal das ich hier dahin gehe und ich muss sagen, dass die Auswahl an Burgern größer ist. Sie haben auch viel mehr mit Huhn als wir und ich habe gebrante Erdnussstückchen zu meinem Eis bekommen.

Gestern war ich erst wieder in Caras Restaurant um zu frühstücken und bin dann mit dem SkyTrain zum s.g. Comertial Drive gefahren. Dort gibt es einen Haufen Geschäfte, Cafés und Bars. Zu Mittag hab ich mir nen Chickenwrap geholt und mich in einen Park gesetzt. Mit der Zeit habe ich den Eindruck bekommen, dass es wohl der Kifferpark ist. Ständig sind Leute zu mir gekommen und haben gefragt, ob ich ihnen was verkaufen kann. Das krasse war, die die Leute aus fast allen Altersschichten dort hinkamen und ihr Gras bei einem Kerl mit Rucksack gekauft haben.
Abend sind wir dann in den “German Club” gegangen. Ansich ist es ein deutsches Restaurant, aber ich hab mir sagen lassen, das am Wochenende auch Bands aufreten. Dort gab es gutes deutsches Essen und ich hab mir erstmal nen dickes Jägerschnitzel bestellt. Ich glaube, dass dies mit der einzigste Ort in Vancouver ist, an dem man deutsch sprechen kann und auch verstanden wird. Neben uns saßen ein paar Leute die wohl ursprünglich aus dem Schwabenland kommen und es war lustig Katie bei dem Versuch es zu verstehen zu beobachten. Aber ich muss zugeben, dass selbst ich nicht jedes Wort verstanden hab.

Gleich werde ich mich aufmachen und mit Cara ins Science World Museum gehen. Danach werde ich mich mit Katie treffen und wir werden zusammen nach Seashelt fahren. Dort werden wir das Wochenende bei ihrer Mom verbringen.


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