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Also ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, das Wochenende war so ereignisreich und die meiste Zeit war ich nichtmal in Vancouver.
Freitag bin ich gegen 11 Richtung Downtown gefahren um Cara nach ihrer Schicht zu treffen. Wir sind zusammen ins Science World Museum gegangen. Dort kann man physikalische Kräfte, elekrtische Strömungen und jede Menge andere wissenschaftliche Phänomene auf spielerische Weise erkunden kann. Eigentlich ist das Ding eher für Kinder gedacht, aber jeder weiß, dass in jedem Mann ein Kind steckt. Folglich hatte ich ne Menge Spaß. Was mein Kinderherz am meisten gefreut hat, war die Lego Sonderausstellung zum Thema Ägypten. Sie haben so viele coole Räume und Schauplätze aus dem alten Ägypten nachgebaut, dass ich fast verrückt geworden wäre. Ausserdem war es sehr praktisch mit Cara dort hinzugehen, da sie als Angestellte in einem Hotel einen VIP Pass besitzt und wir keinen Eintritt zahlen mussten. Wir mussten uns nicht mal in die Schlange stellen um rein zu kommen, weil es einen extra Member-Eingang gibt. Im Museum kann man sowohl verschieden Arten der Stromerzeugung erforschen als auch Teste der eigenen Fittness durchführen. Ich fabe herrausgefunden, das ich etwa 1,20 in die Höhe springen kann und dass meine Reaktionszeit relativ gut ist. Allerdings lässt meine Kondition etwas zu wünschen übrig. Ausserdem gibt es ein Kino mit Lehrfilmen und ein 3D Kino. Wie gesagt ist es eigntlich eher für Kinder, aber ich hatte ne Menge mit Cara.
Danach sind wir noch ins Aquarium gefahren. Auf deutsch würde ich Fischzoo sagen, aber es gibt sicher ein besseres Wort dafür. Dort gab es ne Menge schöne und sehr viele komische Meeresbewohner. Der freie Eintritt und dass vorbei gehen an der Schlange waren die richtige Vorraussetzung für einen spaßigen Aufenthalt. Drinnen sind wir dann erst in den Bereich der Tropen gegangen und haben uns die Piranhas und ihre Kollegen angesehen. Von dort aus arbeiteten wir uns durch die verschiedenen Bereiche des Fischzoos. Das Ende war natürlich das Beste, denn draussen gab es Delphine, einen Seebär, Otter und Belugas. Der Seebär schien es richtig zu lieben, im Rampenlicht zu stehen. Er saß auf einem großen Stein in seinem Becken, posierte für die Kameras und hin und wieder gab er lustige Geraüsche von sich um die Aufmerksamkeit wieder auf sich zu ziehen. Allerdings mussten wir uns ein bisschen durch das Aquarium hetzten, da ich pünktlich um 17 Uhr bei Katies Büro sein musste.
Nachdem mich Cara also in Downtown abgesetzt hatte, wartete ich kurz auf Katie und zusammen nahmen wir den Bus zur Fähre, die uns nach Sechelt bringen sollte. Katie ist in Sechelt aufgewachsen und ihre Mutter und Geschwister leben noch dort. Die Fahrt mit der Fähre war überwältigend, denn ich konnte endlich einen Blick auf das Umland von Vancouver werfen, welches aus Bergen, Buchten und sehr viel Wald besteht. Ausserdem haben wir zwei Freunde von Scott (er lebt mit Katies Mom) auf der Fähre getroffen, die das selbe Ziel hatten wie wir. Bei Katies Mom gab es dann erstmal richtig dick Lasagne zu essen und danach wurde ich im Haus herrum geführt. Später haben Katie und ich in Scotts Pick Up eine Tour durch Sechelt gemacht und sind dann zu einer Hausparty gegangen. Dort haben wir auch übernachtet.
Am nächsten Tag sind wir dann gegen 12 Richtung Ausgangspunkt, haben geduscht und dann Emma (Katies Freundin) abgeholt. Später sind wir dann zu einem Grillfest gefahren. Dort waren etwa 50 Leute und es gab Sau vom Spieß, die etwa 6 Stunden über dem Grill geröstet wurde. Ausserdem gab es jede Menge Spiele an denen man teilnehmen konnte, wie zum Beispiel Horseshoe, bei dem man mit Hufeisen auf ein Ziel wirft. Dort haben wir auch Jackey (Katies Schwester) getroffen und sind nachdem wir uns vollgefressen hatten und das Horseshoe-Tunier fertig war zu ihr gefahren. Dort haben wir den restlichen Abend mit Emma, Matt (Katies Bruder) und seinem Freund Ryan verbracht.
Am Sonntag sind wir gegen Mittag wieder zu Katies Mom gefahren und haben uns Sandwiches gemacht. Den Rest des Tages haben wir auf der Terasse gechillt und gequasselt, um gegen 17 Uhr wieder die Fähre nach Vancouver zu nehmen.
Zu Hause angekommen haben wir dann entschieden mit Jackey auf den Richmond Nightmarket zu gehen, einem Markt für alle Möglichen asiatischen Sachen. Es gab alles von Gewürzen, über Kunstgegenstände, Schwerter, Spielzeug bis hin zu Klamotten für Hunde. Der Markt war unheimlich groß und wir haben es in zwei Stunden nicht geschafft alle Stände zu sehen. Gegen Mitternacht haben wir das billige Essen abgesarnt, denn da die Stände schließen wollten gab es bei fast jedem Stand etwas für nen Dollar. Ich hab mich für 5 Dollar an 5 verschiedenen Ständen statt gefressen. Danach haben wir uns auf dem Weg zu ein paar Freunden von Jackey aus Richmond gemacht und den Rest der Nacht dort verbracht bis wir gegen 4 nach Haus gefahren sind.
Am nächsten Tag war BC Day. Das ist einen Feiertag zu ehren der Provinz British Comubia, in welcher Vancouver liegt. An sich ist nichts besonderes an diesem Montag gewesen, ausser das die meisten Leute frei haben. Also wollten wir am nach Play Land fahren, doch als Katie mir ein paar Photos zeigen wollte bemerken wir, dass sich unter ihrem Bett jede Menge Wasser in den Teppich gesogen hatte. Dieses Wasser kam irgentwie durch Wand und Boden und hatte alles durchnässt, was sich unter dem Bett befand, unter anderem Photos und Bücher. So wurde aus Play Land erstmal nichts, denn wir mussten das Zimmer leer räumen und die Sachen zum trocknen rauslegen. Die Vermieterin hatte inzischen einen Teppichreinigungsmenschen angerufen, der gegen 8 kommen wollte. Also sind wir erstmal mongolisch Essen gegangen und dann Richtung Play Land. Play Land ist ein Freizeitpark mitten in der Stadt mit ein paar Achterbahnen und was halt sonst so in einem Freizeitpark gibt. Es war sehr lustig, aber es ist nicht mit dem Movie Park in Deutschland zu vergleichen. Gegen 8 waren wir wieder zu Hause, da ja der Teppich Typ kommen wollte. Als der dann wieder weg war haben wir eine riesen Pizza für 8 Dollar geholt und einen Film ausgeliehen.
Heute war ich dann mit Cara bei der Capolano Suspention Bridge. Das ist eine Art Naturpark mit einer 137m langen Brücke. Es war sehr cool dort, mal abgesehen davon, dass es als wir auf der Brücke waren angefangen hat zu regnen. Whatever. Danach sind wir persisch Essen gegangen und ich hab den Rest des Nachmittags zu Hause verbracht, da es regnete. Mal sehen was wir heute Abend machen.
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philipp - Kategorie
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