Vancouver Weekly
Sat 28 Jan 2006
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Sodalat, es war eine interesante Woche bis jetzt. Ich war so viel unterwegs, das ich nichtmal Zeit hatte zu schreiben. Hier eine Zusammenfassung der Erlebnisse.
Montag war ich in Yaletown. Das ist eine Wohngegend in Downtown mit ausschließlich Hochhäusern. Ich denke es ist mit die teuereste Gegend in Vancouver. Es ist wirklich schön da, weil es überall Parks und Springbrunnen zwischen den Häusern gibt. Gegen 5 habe ich dann Katie bei der Arbeit abgeholt und wir sind ins Harbor Center gegangen, dort in den Aufzug und auf die oberste Ebene. Von dort aus kann man über ganz Vancouver schauen und sogar einen Berg in der Nähe von Washington sehen. Ausserdem begreift man erst dort oben wie groß die ganze Stadt ansich ist. Es war eine unglaubliche Aussicht über die ganzen Stadtteile und das Umland.
Danach sind wir einkaufen gegangen, haben gegessen und wir sind nochmal ins Harbor Center, um die City bei Nacht zu sehen.
Dienstag Abend waren wir in einem Club, der Wild Coyote hieß. Wir hatten die Tickets von einem Mädchen der Softball Mannschaft gekauft, da der Eintritt einem guten Zweck gespendet wurden. Bevor wir zu dem Club gefahren sind, haben wir Jackie (eine Freundin von Katie abgeholt). Es war kaum zu glauben, wie voll das Ding an einem Diestag Abend war. Jedenfalls hatte ich einen riesen Spaß mit all der Softball Leuten und wir sind erst gegen 2 nach Hause gefahren.
Am nächsten Morgen bin ich dann mit Jackie in das Hotel gegangen, in dem Cara arbeitet und wir haben in unglaublich gutes Frühstück abgesarnt. Danach hab ich Jackie zur Arbeit gebracht und hab mich in den nächst besten Park gelegt. Gegen 1 haben ich mich dann mit Aaron getroffen und wir sind zusammen mit James nach Richmond gefahren. Dort wurde ich erst etwas rumgeführt und dann snd wir Fussball spielen gegangen. Abends sind wir dann wieder nach Downtown gefahren und haben uns ein Feuerwerk angesehn. In Vancouver ist zur Zeit das “Festival of Lights”. Es sind vier Nationen, die an verschiedenen Abenden ein Feuerwerkswettbewerb machen. Ich muss ehrlich sagen, das ich noch nie so ein großartiges Feuerwerk gesehen habe (allerdings habe ich mir sagen lassen, dass das in Disnayland Los Angels noch besser sein soll). Genauso wie am Ende des Bad Homburger Sommer ist das Feuerwerk mit Musik unterlegt, aber ist geht ungefähr eine halbe Stunde und ist um einiges beeindruckender. Danach bin ich mit einigen Leuten in eine Bar gegangen und dann mit Aaron wieder nach Richmond. Dort hab ich dann auch gepennt…
Heute waren wir dann in Stanley Park, einem riesigen Naturpark. Dort gibt es unheimlich große Bäume und Totem Pfähle. Allerdings habe ich leider keine Tiere sehen könen. Dort soll es jede Menge Stinktiere, Racoons und andere Tiere geben, die es in Deutschland nicht gibt. Dann sind wir auf eine Art Golfplatz gegangen. Er ist lang nicht so groß, wie ein richtiger Golfplatz, aber man muss richtig abschlagen und putten. Danke Martins Unterrichtsstunden war ich auch ziemlich gut. Das putton muss ich allerdings noch ein bisschen üben. Es hat trotzdem riesen Spaß gemacht, weil Aaron die ganze Zeit in die Pampa geschossen hat und dann von den beschissensten Plätzen aufs Grün geschlagen hat. Zu guter Letzt war ich dann heute noch in Fluch der Karibik 2. Ein sehr lustiger Film mit sehr guter Computeranimation. Nur das Ende kam für mich sehr unerwartet. Ausserdem war es im Kino scheiße kalt, wegen der Klimaanlage.
Naja jetzt bin ich erstmal froh wieder in meinem Übergangs-Zuhause zu sein. Mal sehen, wie dieses Wochenende wird…